Rad-Kanutour auf der Lahn 2004

Erstellt: Mittwoch, 15. September 2004 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 31. Januar 2014

Rad-Kanutour01Zu einer dreitägigen Rad- Kanutour starteten 40 Schüler der Integrierten Gesamtschule Horhausen, der Carl-Orff-Schule Engers und der Albert-Schweitzer Schule Asbach nach Obernhof an die Lahn.
Von Horhausen aus machten sich 30 Schüler der Integrierten Gesamtschule Horhausen und der Albert-Schweitzer Schule Asbach mit Fahrrad auf den Weg an die Lahn. Von Straßenhaus ging es durchs Aubachtal und dann von Oberbieber nach Engers. An der Carl-Orff-Schule in Engers gab es die erste verdiente Pause.
In Engers ging es auf dem Rhein-Radweg bis nach Lahnstein. Von der Lahnmündung an befuhren wir den Lahn-Radweg bis Obernhof. Nach 80 km kamen wir gegen 17.00 Uhr leicht erschöpft in Obernhof an. Unsere Freunde von der Carl-Orff-Schule hatten schon unseren Essplatz vorbereitet und unser Gepäck geordnet. Während die Radfahrer ihre Zelte aufbauten, bereiteten die übrigen Schüler das Abendessen vor. Danach nahmen einige das erste Bad in der Lahn, oder spielten Fußball. Sehr spät erst kehrte Ruhe ein.
Am Donnerstag stand die Kanufahrt von Obernhof nach Dausenau auf dem Programm. Elf Flusskilometer wollten bezwungen werden. Im Vorfeld hatten wir bereits die Bootsbesatzungen so eingeteilt, dass jeweils zwei nichtbeeinträchtigte Schüler einen beeinträchtigten Schüler im Boot sitzen hatten. Eine Maßnahme, die sich als Volltreffer erweisen sollte. Nach der Belehrung und einer kurzen Bootseinweisung ging es los. Einige Bootsbesatzungen hatten am Anfang mit Schwierigkeiten zu kämpfen, da man sich nicht einig war, wie man paddeln sollte. Aber schon nach kurzer Zeit fuhren die meisten der 9 Boote harmonisch über die Lahn. Bei wunderschönem Wetter sorgte ein Bad in der Lahn für die notwendige Abkühlung. Ein Boot kenterte und konnte nur mit großer Mühe wieder schiffbar gemacht werden. Aber wohlbehalten erreichten wir nach über 4 Stunden Fahrzeit unser Ziel in Dausenau. Zurück in Obernhof folgte die Belohnung in Form eines vorzüglichen Abendessen. Der Abend stand ganz im Zeichen eines Lagerfeuers. Spät kamen in dieser letzten Nacht die Meisten zur Ruhe.
Nach Frühstück und Zeltabbau hieß es für 30 Schüler „Auf die Räder“. Nach dem heftigen Anstieg zum Kloster Arnstein fuhren wir die restlichen Kilometer bis Engers auf ebenen Straßen. In Engers wurden die meisten Schüler von ihren Eltern abgeholt. Lediglich 8 Personen machten sich mit dem Fahrrad auf den Rückweg nach Horhausen.

Fazit:Rad-Kanutour02

Schülerinnen und Schüler dreier verschiedener Schulgattungen sind bei entsprechendem Engagement der Lehrpersonen in Freizeiten mit erlebnispädagogischen Schwerpunkten zu integrieren. Schon nach kurzer Eingewöhnungszeit bildet sich eine homogene Einheit. Gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe wird zur Selbstverständlichkeit.
Unsere positiven Erfahrungen ermuntern uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Ein besonderer Dank gilt wiederum dem Verein der Freunde und Förderer der IGS Horhausen, die uns die vollständige Verpflegung finanziert haben.

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